iqpr - Institut für Qualitätssicherung in Prävention und Rehabilitation

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Arbeit, Assessment, Chancengleichheit, Partizipation, Prävention, Qualität, Rehabilitation

16. Juli 2010 – Ankündigung: iqpr-Fachtagung 2010 !

Teilhabe am Arbeitsleben im Spannungsfeld von Person und Umwelt: iqpr-Fachtagung am 19. November in Köln

Seit nunmehr 10 Jahren werden im iqpr Modell- und Forschungsprojekte durchgeführt, in denen Förderfaktoren und Barrieren der Teilhabe am Arbeitsleben untersucht werden. Folgende Themen werden auf der Tagung im Mittelpunkt stehen:

 

23. Juni 2010 – Wir trauern um unsere Kollegin Birgit Jastrow

Wir sind fassungslos und trauern um unsere liebe Kollegin Birgit Jastrow, die am 23. Juni 2010 unerwartet und für uns alle unfassbar im Alter von nur 40 Jahren verstorben ist.

Ihr Tod reißt eine Lücke, die schwer zu füllen sein wird – in unserem Institut und in unseren Herzen.

Wir sind dankbar für das persönliche Engagement, die fachliche Kompetenz, die große Einsatzbereitschaft und die Freundlichkeit, die sie uns in den vergangenen 5 Jahren gezeigt hat.
Am Ende hat sie uns auch gezeigt, wie nah blühendes Leben und plötzlicher Tod, quirlige Schaffenskraft und ewige Ruhe bei einander liegen können.

Sie wird uns immer in Erinnerung bleiben.
Wir trauern mit ihren Angehörigen und Freunden.

Wissenschaftliche Leitung, Geschäftsführung, Kolleginnen und Kollegen der iqpr GmbH, München und Köln

 

 

26. Mai 2010 PibS - Training und Erholung für pflegende Angehörige - evaluiert!

Die Land- und forstwirtschaftliche Sozialversicherung Niederbayern, Oberpfalz und Schwaben (LSV NOS) bietet mit PibS (Personen in belastenden Situationen) eine Trainings- und Erholungswoche für pflegende Angehörige an.

das sind die Ziele von PibS.

Um dieses Konzept zu erproben fanden innerhalb von 6 Monaten 10 Kurse à 1 Woche mit insgesamt 118 PibS -Teilnehmern statt. Die Teilnehmer/innen wurden insgesamt 5 Mal – bis zu 12 Monaten danach - befragt (Paneldesign).
Erste Ergebnisse wurden präsentiert.

Hetzel C, Schreiner S, Kühl D, Holzer M, Allinger F (2010). Verhaltensänderung bei pflegenden Angehörigen nach einer Trainings- und Erholungswoche. Vortrag, 16. Workshop der Psychologie der Arbeitssicherheit und Gesundheit "Sicher bei der Arbeit und unterwegs - wirksame Ansätze und neue Wege“, 10. bis 12. Mai 2010 in Dresden.

Hetzel C, Holzer M, Weber A (2008): Das Projekt Pibs – Evaluation eines Kurses für pflegende Angehörige einschließlich Selbsthilfe zur Förderung der eigenen Gesundheit und zur Prävention von Pflegebelastungen. Das Gesundheitswesen, 70, 472.

23. März 2010 – Mercedes-Benz Werk Mannheim für erfolgreiches Eingliederungsmanagement ausgezeichnet

Übergabe des Zertifikates an Mercedes-Benz Werk MannheimÜbergabe des Zertifikates

Mannheim – Das Mercedes-Benz Werk Mannheim wird heute als erstes Werk der Daimler AG für sein erfolgreiches Eingliederungsmanagement mit dem Zertifikat des International Disability Management Standards Council (IDMSC) ausgezeichnet. Die Auditierung erfolgte durch das IQPR,  Institut für Qualitätssicherung in Prävention und Rehabilitation GmbH der Sporthochschule Köln.
Oliver Fröhlke von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) überreichte das Zertifikat im Beisein von Jürgen Heckmann, Betriebsrat Standort Mannheim, und Dr. Michael Dostal, Leiter weltweite Aggregateproduktion und Produktionsplanung Daimler Trucks, an Hermann Doppler, Leiter weltweite Motorenproduktion Lkw und verantwortlich für das Mercedes-Benz Werk Mannheim. Das Zertifikat wird an Unternehmen und Institutionen verliehen, die ein wirksames Eingliederungsmanagement (Disability Management) betreiben.
Disability Management macht es sich zum Ziel, Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen wieder arbeitsfähig zu machen und ihnen einen Arbeitsplatz zu sichern, der leistungs- und vergütungsgerecht ist. Mit dem Eingliederungs-management werden nicht nur Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit gesichert, sondern ebenso die Beschäftigung erhalten, Gesundheitsindikatoren verbessert, die Mitarbeiterzufriedenheit erhöht sowie interne Kosten gesenkt. Bereits 2006 hat das Mannheimer Werk das Disability Management eingeführt und als eigene Organisationseinheit etabliert. Seitdem wurden 1.029 Mitarbeiter mit Einsatzeinschränkungen wieder in das Berufsleben integriert. Durch die Umgestaltung ihres Arbeitsplatzes bzw. Veränderungen in der Arbeitsorganisation konnten sogar 403 Mitarbeiter trotz Einsatzeinschränkungen weiter an ihrem ursprünglichen Arbeitsplatz beschäftigt werden. Um entsprechende Anpassungen umsetzen zu können, hat das Mercedes-Benz Werk Mannheim seitdem externe Zuschüsse von mehr als 450.000 € durch die  Deutsche Rentenversicherung und die Berufsgenossenschaft erhalten.
„Vor Unfällen und Krankheiten ist niemand gefeit. Es kann jeden treffen. Umso wichtiger ist es, dass wir alles tun, um Unfälle und Erkrankungen – wo es in unserer Macht steht - zu vermeiden und bei Bedarf den Mitarbeitern aktiv zu helfen“, erläutert Hermann Doppler das Engagement am Standort.
Im Mercedes-Benz Werk Mannheim arbeiten die Werkleitung, der Betriebsrat, die Arbeitssicherheit, der Werksärztliche Dienst, die Betriebliche Krankenkasse und die Personalabteilung eng mit den Betroffenen und den Fachbereichen zusammen. Hand in Hand suchen sie nach gemeinsamen Lösungen.
Um Prozesse und Wirtschaftlichkeit unter die Lupe zu nehmen, hat sich das Werk in diesem Jahr freiwillig der Prüfung durch das Institut für Qualitätssicherung unterzogen. Auf Grundlage des sogenannten „Consensus Based Disability Management Audits“ (CBDMA™) hat eine systematische Betrachtung stattgefunden, bei der eine Bewertung des Disability Management-Programms erfolgte. Dabei werden sowohl Arbeitgeber- als auch Arbeitnehmerstandpunkte sowie die Beurteilung unabhängiger Dritter berücksichtigt. Das Erreichen von rund 93 % der erreichbaren Kriterien belegt, dass die Abläufe im Mannheimer Werk beispielhaft sind, und bestätigt die Prozesse aus externer Sicht.
„Wir haben eine Reihe von Maßnahmen auf den Weg gebracht, damit unsere Beschäftigten trotz Einsatzeinschränkungen wieder erfolgreich ins Berufsleben zurückkehren können“, erläutert Hermann Doppler. „So passen wir unter anderem Arbeitsplätze so an, dass sie individuell auf die Situation des betroffenen Mitarbeiters zugeschnitten sind. Das fängt im Einzelfall mit einem Stehpult an, kann aber auch komplette Arbeitsabläufe in der Produktion umfassen.“
„Ich freue mich sehr, dass das Mercedes-Benz Werk in Mannheim hier so vorbildlich unterwegs ist. Unsere Mitarbeiter werden dabei unterstützt, ihr Schicksal - soweit möglich - selbst in die Hand zu nehmen, und können so alles daran setzen, wieder gesund zu werden und einsatzfähig zu bleiben“, ergänzt Dr. Michael Dostal. „Nicht zuletzt bleiben wir auch so als Arbeitgeber attraktiv, da wir den Beschäftigten viele Möglichkeiten zum flexiblen Arbeiten bieten.“
Schwerpunkte des Disability Managements sind neben Maßnahmen zur ergonomischen Verbesserung der Arbeitsplätze auch das frühzeitige Erkennen von Gesundheitsgefahren, sowie zielgerichtete Schritte hinsichtlich betrieblicher Prävention und Rehabilitation.

05. März 2010 – Broschüre "Leben in Balance - Seelische Gesundheit von Frauen" veröffentlicht

Über diese Broschüre

Broschüre: Leben in BalanceTitelbild Broschüre: Leben in Balance

Im Rahmen der Förderung „Primärprävention zum Erhalt seelischer Gesundheit von Frauen“ hat das iqpr im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit ein Projekt durchgeführt.
Ziel war es, Risiko- und Protektionsfaktoren zu identifizieren, die für die Entstehung und Abwendung von Ängsten und depressiver Verstimmung bei berufstätigen Frauen, in Abgrenzung zu entsprechenden Entwicklungen bei Männern, bedeutsam sind.
Die Erkenntnisse aus einer Literaturrecherche sowie einer klinischen Studie wurden u.a. in einer Broschüre zusammengetragen, die in lese- und umsetzerfreundlicher Art Hinweise zur Stärkung der seelischen Gesundheit, insbesondere berufstätiger Frauen, liefert.
In dieser Broschüre werden sowohl Risiko- als auch Unterstützungsfaktoren erläutert. In einem Übungsteil sollen Anregungen für Strategien und spezifische Maßnahmen gegeben werden, die zum Schutz der Gesundheit hilfreich sind.
Zudem werden Möglichkeiten aufgezeigt, die Betriebe zur Stärkung ihrer Mitarbeiterinnen nutzen können.
Viel Erfolg dabei, vielfältige Aufgaben als Möglichkeiten für Wohlbefinden und gute Lebensbalance zu entdecken – ihr Team des iqpr!

Pressemitteilung des Bundesministerium für Gesundheit
Berlin, 05.März 2010

Internationaler Frauentag – Neue Broschüren zur seelischen und körperlichen Gesundheit von Frauen
Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8.März erklärt die Parlamentarische Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz: „Gesund zu bleiben, persönlich zufrieden zu sein, Fähigkeiten und Talente zu entwickeln, daran hat jede und jeder Einzelne ebenso ein Interesse wie unsere Gesellschaft als Ganzes. Gesundheit braucht immer wieder neue Impulse und ein ausgewogenes Verhältnis von Aktivität und Auszeit. Dazu gehört es, eigene Prioritäten zu setzen, Entspannung und Ausgleich zu finden. Dies gilt besonders für Frauen, die sich in Beruf und Familie vielfältigen Herausforderungen stellen.“
Das Bundesgesundheitsministerium stellt im Rahmen des Frauentages neue Broschüren zur körperlichen und seelischen Gesundheit von Frauen vor.
Die Broschüre „Leben in Balance – Seelische Gesundheit von Frauen“ zeigt sowohl gesunderhaltende Ressourcen als auch gesundheitsgefährdende Faktoren auf. Über die Reflektion der persönlichen Situation und des damit verbundenen Verhaltens können positive Veränderungen die seelische Gesundheit stärken. Frauen, die „mitten“ im Leben stehen, werden durch die Broschüre ermutigt, ihre eigene Gesundheit und Wohlbefinden neben den vielfältigen Anforderungen in Beruf und Familie nicht aus dem Blick zu verlieren. Die Informationen richten sich in erster Linie an Frauen. Aber auch Multiplikatorinnen und Multiplikatoren können z.B. im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung wertvolle Anregungen für eine geschlechtsspezifische Sichtweise auf die seelische Gesundheit und geeignete Maßnahmen für Frauen finden.

Weitere Informationen sowie die Broschüre finden sie unter:
www.bmg.bund.de unter > Prävention > Frauen und Gesundheit
Bestellnr.: BMG-V-07009
E-Mail: publikationen@bundesregierung.de

 

AGE-Cert - Qualitätssiegel Altersgerechte Personal-Entwicklung
04. Febr. 2010 – Pilotphase zum Qualitätssiegel AGE CERT der Marie-Luise und Ernst Becker Stiftung durch das iqpr erfolgreich abgeschlossen

Mit dem Qualitätssiegel AGE CERT zertifiziert die Marie-Luise und Ernst Becker Stiftung, Köln, Unternehmen und Verwaltungen, die in ihrem Betrieb altersgerechte Personalentwicklung vorbildlich umsetzen. Das Prüfungsverfahren ist dreistufig. Zunächst können sich interessierte Unternehmen anhand eines Fragebogens selbst prüfen (AGE CERT-Selbstcheck). Bei einem positiven Ergebnis und wenn das Unternehmen sich zum Zertifizierungsverfahren entschließt, erfolgt durch die Visitationsstelle (iqpr) eine Prüfung relevanter Dokumente zur altersgerechten Personalentwicklung im Unternehmen. Im dritten Schritt findet eine halbtägige Visitation im Unternehmen statt. Bei einem positiven Visitationsbericht wird das Qualitätssiegel durch die Stiftung verliehen.

In fünf Unternehmen konnten in der Pilotphase Visitationen erfolgreich durchgeführt werden und damit zeigen, dass sie für den demografischen Wandel gerüstet sind.

Datev Software und Dienstleistung für die Steuerberatung
HUF-Haus Hochwertige Fertighäuser aus Holz
Hering Gleisbau, Systembau
Kreisverwaltung Recklinghausen Kreisverwaltung
Kreisverwaltung Recklinghausen Heizungsbau, Sanitär, Lufttechnik

Der Selbstcheck und das Verfahren wurden vom iqpr entwickelt. Die wissenschaftlichen Grundlagen lieferte Prof. Frerichs vom Zentrum für Altern und Gesundheit an der Hochschule Vechta. Unter http://www.agecert.de/age-cert-selbstcheck.html können Unternehmen den Selbstcheck und Informationen über die Siegelverleihung erhalten. Ansprechpartner im iqpr: Matthias Mozdzanowski (mozdzanowski@iqpr.de).