Projekte
Zurzeit bearbeiten wir folgende Projekte:
- Förderung arbeitsbezogener Bewältigungsmuster zur Verbesserung des Integrationserfolgs bei Rehabilitandinnen und Rehabilitanden
- Assessment-Implementation in der Arbeitsagentur (AIIDAA) – Ein Projekt des Ärztlichen Dienstes der BA mit dem iqpr
- Einfluss psychosozialer Faktoren auf die Wiedereingliederung in Arbeit
- Gesunde Arbeit – ein bundesweites Projekt zur Verbesserung von Beschäftigungsfähigkeit
- proaktiv – Eignungsfeststellung, Gesundheitsförderung und Integrationsplanung für Langzeitarbeitslose mit gesundheitlichen Einschränkungen
- Verbesserung der Integrationschancen von Rehabilitandinnen und Rehabilitanden in Berufsförderungswerken
- Fortsetzung des Projekts – Entwicklung und Integration eines Betrieblichen Eingliederungsmanagement
Förderung arbeitsbezogener Bewältigungsmuster zur Verbesserung des Integrationserfolgs bei Rehabilitandinnen und Rehabilitanden
Ziele und Inhalte
Ausgangspunkt des Projektes sind Studienergebnisse, nach denen arbeitsbezogene Bewältigungsmuster einen Einfluss auf den Integrationserfolg von Rehabilitandinnen und Rehabilitanden haben. Ziel des Projektes ist es vor dem Hintergrund der verschiedenen Bewältigungsmuster die Integrationschancen von Rehabilitandinnen und Rehabilitanden zu verbessern. Im Rahmen des Projektes sollen in den Berufsförderungswerken Hamburg und Köln spezifische Interventionen entwickelt, erprobt und evaluiert werden. Kerngedanke dabei ist, dass auf der Grundlage eines Assessments individualisiert zu passgenauen Interventionen zugewiesen werden soll, die im Rahmen der Qualifizierung im Bfw durchgeführt werden. Bei dem Projekt handelt es sich um eine längsschnittliche prospektive Studie. Die Ergebnisse dienen der Weiterentwicklung der beruflichen Rehabilitation und sollen allen Berufsförderungswerken zur Verfügung gestellt werden.
Laufzeit und Kooperationspartner
Gefördert wird das Modellprojekt vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Die Laufzeit beträgt insgesamt 4 Jahre von Mitte 2009 bis Mitte 2013. Kooperationspartner sind das iqpr und die Berufsförderungswerke in Deutschland, operativ beteiligt sind insbesondere die BFW's Köln und Hamburg.
Ansprechpartner:
Institut für Qualitätssicherung in Prävention und Rehabilitation GmbH an der Deutschen Sporthochschule Köln
Ricardo Baumann (Projektleitung)
Tel: 0221/3597-559, E-Mail: baumann@iqpr.de
Berufsförderungswerk Hamburg GmbH
Sabine Pechtold (Koordination im Bfw Hamburg)
Tel: 040/64581-1688, E-Mail: pechtold.sabine@bfw-hamburg.de
Berufsförderungswerk Köln gGmbh
Elke Eisengarten (Koordination im Bfw Köln)
Telefon: 0221/3597-169, E-Mail: e.eisengarten@bfw-koeln.de
Verbesserung der Integrationschancen von Rehabilitandinnen und Rehabilitanden in Berufsförderungswerken
Das Projekt setzt sich mit der Frage auseinander, welche Instrumente ein nachfrageorientiertes Integrations- bzw. Übergangsmanagement unterstützen. Übergangsorientierte Instrumente werden erprobt sowie die konzeptionellen Eckpunkte von Übergangsmanagement im Kontext beruflicher Rehabilitation herausgearbeitet. Aufgegriffen werden dabei aktuelle Entwicklungen bei den kooperierenden Berufsförderungswerken.
Folgende Instrumente zur Fundierung von Übergangsmanagement stehen im Zentrum des Vorhabens.
- Kooperation: Erhebung der Übergangsorientierung der Organisation Berufsförderungswerk sowie deren Kooperationspotenziale mit Unternehmen. Damit wird untersucht, wie stark die Strukturen und Prozesse auf der Ebene des Leistungserbringers den Übergang in Arbeit antizipieren (Förderfaktor Organisation).
- Arbeitsmarktanalyse: Analyse regionaler Arbeitsmarktentwicklungen, um die Nachfrageorientierung von Übergangsmanagement zu gewährleisten.
- Assessment: Erprobung eines Fragebogens zur Einschätzung übergangsrelevanter Fähigkeiten und Einstellungen der Rehabilitandinnen und Rehabilitanden (personenbezogene Förderfaktoren).
- Coaching: Evaluation von Coaching zur ressourcenorientierten Unterstützung der Stellensuche.
Organisatorisch gliedert sich das Vorhaben in drei Teilprojekte:
- Kooperation mit Unternehmen und Arbeitsmarktanalyse
- Erprobung eines Fragebogens zur Einschätzung übergangsrelevanter Fähigkeiten und Einstellungen
- Evaluation JobTrain
Gefördert wird das Vorhaben vom BMAS. Die Laufzeit beträgt drei Jahre (Anfang 2007 bis Mai 2010). Kooperationspartner sind die Berufsförderungswerke Birkenfeld, Dortmund, Frankfurt/Main, Hamburg, Heidelberg, Köln/Michaelshoven und Stralsund sowie die Arbeitsgemeinschaft der Berufsförderungswerke.
Weitere Informationen können sie der folgenden Projektbeschreibung entnehmen.
Weitere Informationen als PDF
Ansprechpartner:
Institut für Qualitätssicherung in Prävention und Rehabilitation GmbH
an der Deutschen Sporthochschule Köln
Christof Schmidt (Projektleitung)
Tel.: 0221/3597-570, Mail: schmidt@iqpr.de
Gesunde Arbeit – Projekt zur Stärkung von Beschäftigungsfähigkeit durch Regionale Netzwerke
Kernaufgabe des Modellprojekts ist die Installierung sechs regionaler Netzwerkstellen, die die Koordination von Beratungsleistungen zum Thema Beschäftigungsfähigkeit, speziell für kleine und mittelgroße Unternehmen übernehmen. Die relevanten Leistungsträger und Leistungsanbieter auf dem Sektor der Förderung von Teilhabe in Arbeit und Gesellschaft können sich mit ihren Know-how und Interessen einbringen. Im Rahmen der Erprobung in den verschiedenen Modellregionen wird erarbeitet, wie solche Stellen ausgestaltet sein müssen, welche Netzwerkpartner in welcher Form zusammenarbeiten, wie projektunabhängige Finanzierungen der Dienstleistungen von Netzwerkstellen aussehen und wie die Erkenntnisse über die Modellregionen hinaus nachhaltig transferiert werden können.
Angesprochen werden sollen insbesondere Unternehmerinnen und Unternehmer, die auf dem Sektor „Arbeit und Gesundheit“ Informationsbedarf haben und bislang noch keine umfassende Betreuung erhalten.
Die Netzwerkstellen Gesunde Arbeit werden in folgenden Regionen erprobt:
- Bayern: Berufsförderungswerke München und Nürnberg
- Dresden: Bavaria Klinik, Kreischa
- Kreis Segeberg: InReha, Bad Segeberg
- Münster: Deutsche Rentenversicherung Westfalen
- Köln: Zentrum für Gesundheit an der Deutschen Sporthochschule Köln
Das Vorhaben wird als Modellprojekt vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und der Initiative Neue Qualität der Arbeit INQA gefördert. Die Projektlaufzeit beträgt 3 Jahre (01.10.2007–30.09.2010).
Projektleitung: Dipl.-Ing. Harald Kaiser – E-Mail: kaiser@iqpr.de – Tel.: (089) 2324949-12
Internet: www.gesunde-arbeit.net
Fortsetzung des Projekts – Entwicklung und Integration eines Betrieblichen Eingliederungsmanagement
Nachdem der erste Projektabschnitt erfolgreich abgeschlossen wurde, wird das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderte Projekt EIBE mit einer Laufzeit vom 01. April 2007 bis zum 31.Dezember 2008 fortgeführt.
Die zukünftigen Auftragsinhalte sind u. a. geprägt von:
- der Fortführung der Erkenntnissammlung anhand konkreter Eingliederungsarbeit,
- der Fortführung, Verbesserung und Erweiterung der entwickelten Praxishilfen (siehe auch Bericht EIBE www.eibe-projekt.de)
- der Weiterentwicklung und Differenzierung des Datenschutzkonzepts
- der Anpassung der Arbeitsmaterialien auf unterschiedliche Unternehmensgrößen, -branchen und -formen
- der Zusammenführung aller betrieblicher und außerbetrieblicher Gesundheitsdaten zu einem umfassenden betrieblichen Gesundheitsbericht
- der Entwicklung von Kriterien für ein Bonus-und Prämiensystem
- der Auditierung nach CBDMA™ weiterer Unternehmen
- der Weiterentwicklung der EIBE-Internetplattform, ggf. auch Schaffung eines Forums für Arbeitgeber
- der Ausweitung der Aktivitäten zur Öffentlichkeitsarbeit
- der Vermarktung der Produktlinie unter dem Motto
- Kooperation mit Unternehmen zur praktischen Anwendung der Materialien
Die umfangreichen Aufgaben erfordern eine Erweiterung der bisherigen erfolgreich verankerten Projektstrukturen. So wurden neben dem Projektteam und den drei Arbeitskreisen Fachgruppen zu den Themen Produktentwicklung, Dienstleistung sowie Qualitätssicherung installiert. Zur gemeinsamen Entwicklung von Strategien bei bestehenden Problemen in der Fallarbeit treffen sich die Fallmanager und -managerinnen regelmäßig, ebenso wird jährlich ein Projekttreffen mit allen am Projekt Beteiligten durchgeführt.
Erwähnenswert ist auch Juri Richter als Anlaufstelle für rechtliche Belange. Fragen zur aktuellen Rechtsprechung bezogen auf das betriebliche Eingliederungsmanagement können unter juri@eibe-projekt.de gestellt werden (keine Rechtsberatung). Die Antworten werden, für jeden zugänglich, auf der Homepage www.eibe-projekt.de veröffentlicht. Fachgruppenspezifische Workshops und weitere Veranstaltungen beziehen insbesondere Experten ein und haben u. a. auch eine frühzeitige Übertragung der Projektergebnisse in die Unternehmen zum Ziel. Unternehmen, die an einer Implementierung eines betrieblichen Eingliederungsmanagements interessiert sind oder Erkenntnisse aus ihrer eigenen Praxis gesammelt haben, sind dabei herzlich zur Mitarbeit aufgerufen.
Zwischenergebnisse werden kontinuierlich auf der Homepage www.eibe-projekt.de bekannt gegeben.
Projektleitung: Dipl.-Ing. Harald Kaiser – E-Mail: kaiser@iqpr.de – Tel.: (089) 2324949-0
proaktiv – Eignungsfeststellung, Gesundheitsförderung und Integrationsplanung für Langzeitarbeitslose mit gesundheitlichen Einschränkungen
Ziele und Inhalte
proaktiv ist ein Dienstleistungsangebot im Auftrag der ARGE Rhein-Erft. Insgesamt werden 200 AlgII-Empfänger mit gesundheitlichen Einschränkungen in Absprache mit ihrem Vermittler bzw. Fallmanager zu proaktiv zugewiesen. Vorrangige Ziele von proaktiv sind die Erstellung eines arbeitsbezogenen körperlichen und psychosozialen Fähigkeitsprofils, die gezielte Förderung des Leistungsvermögens, der Gesundheit und des allgemeinen Wohlbefindens. Darüber hinaus werden gemeinsam mit den Bewerbern berufliche Perspektiven entwickelt. Im Vordergrund steht bei allen Angeboten die Stärkung der persönlichen Kompetenzen der Teilnehmer. Zum Abschluss von proaktiv erhalten Bewerber und Vermittler Empfehlungen für weitere Schritte. proaktiv wird von einem interdisziplinären Team, bestehend aus Mediziner, Psychologe und Sportwissenschaftlern durchgeführt.
Laufzeit, Aufraggeber
Die ARGE Rhein-Erft hat das iqpr für die Durchführung von proaktiv zunächst von 16.10.2006 bis 4.3.2008 beauftragt. proaktiv II ist eine Fortsetzung und hat eine Gesamtbeauftragungszeit von 2 Jahren (2.6.2008 bis 1.6.2010)
Evaluation
Das Projekt wird evaluiert. Erhoben werden unter anderem Akzeptanz und Zufriedenheit der Teilnehmer, Veränderungen der Leistungsfähigkeit im Verlauf von proaktiv, Veränderungen hinsichtlich Wohlbefinden und Ergebnisse und Empfehlungen für weiterführende Schritte zur Teilhabe an der Gesellschaft.
Ansprechpersonen
- Projektleitung Annette Röhrig (Diplom Sportwissenschaftlerin)
Tel: 0221/277599-20
E-Mail: roehrig@iqpr.de - Verwaltung: Monika Hildner
Tel:0221/277599-0
E-Mail: hildner@iqpr.de
proaktiv@iqpr.de
Einfluss psychosozialer Faktoren auf die Wiedereingliederung in Arbeit
Ziele und Inhalte
Die Wiedereingliederung in Arbeit ist das maßgebliche Ziel der beruflichen Rehabilitation. Um diesen Prozess optimal zu gestalten, müssen verschiedene Faktoren berücksichtigt werden. Vorangegangene Studien zeigen, dass wiedereingegliederte Rehabilitanden von der Unterstützung durch Freunde und Bekannte profitieren. Daraus folgt, dass die unterstützende Funktion des sozialen Netzwerkes bzw. sozialer Interaktionen eine wichtige Rolle bei der Arbeitssuche spielen.
Im Vordergrund des Projekts steht deshalb die Annahme, dass neben Faktoren wie Selbstkonzept und Eigeninitiative, für die Wiedereingliederung in Arbeit sozialpsychologische Aspekte entscheidend sind. Im Rahmen der Studie wird überprüft, inwieweit die Faktoren Selbstkonzept, Gesundheit und soziale Unterstützung sich differenzierend auf Bewerbungsaktivitäten, Vorstellungsgespräche und die erfolgreiche Wiedereingliederung auswirken.
Es handelt sich um eine Längsschnittuntersuchung mit drei Erhebungszeitpunkten. Die ersten beiden Zeitpunkte dienen der quantitativen Hypothesenüberprüfung, im dritten Abschnitt werden die qualitativen Aspekte untersucht.
Das Ziel ist, Interventionsmaßnahmen zur Vorbereitung und Unterstützung der Stellensuche präziser auf die Stärkung psychosozialer Einflussfaktoren auszurichten.
Weitere Informationen können sie der folgenden Projektbeschreibung entnehmen.
Einfluss psychosozialer Faktoren auf die Wiedereingliederung in Arbeit als PDF
Laufzeit und Kooperationspartner
Gefördert wird das Projekt von der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV Bund). Die Laufzeit beträgt 28 Monate (1. Februar 2008 bis 31. Mai 2010). Kooperationspartner sind die Berufsförderungswerke Hamm, Oberhausen, Goslar, Nürnberg, München, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Leipzig und Thüringen. Das Vorhaben wird durch einen wissenschaftlichen Beirat begleitet.
Ansprechpartner:
Institut für Qualitätssicherung in Prävention und Rehabilitation GmbH
an der Deutschen Sporthochschule Köln
Christof Schmidt (Projektleitung)
Tel.: 0221/3597-570, Mail: schmidt@iqpr.de
Zum Projektteam gehören außerdem Dr. Bettina Begerow und Diplom-Psychologe Thorsten Flach.
Assessment-Implementation in der Arbeitsagentur (AIIDAA) – Ein Projekt des Ärztlichen Dienstes der BA mit dem iqpr
Ziel ist die Implementierung von Assessments – insbesondere von Verfahren der Functional-Capacity-Evaluation (FCE) – in die Regelbegutachtung des Ärztlichen Dienstes der Bundesagentur für Arbeit (BA). Ärztinnen und Ärzte der BA werden in besonderen Fällen die Möglichkeit haben, spezielle aktivitätsorientierte Befunderhebungen externer Dienstleister einzuholen. Diese – sowohl mess- als auch beobachtungsbezogenen Befunde – bieten dem Ärztlichen Dienst ergänzende Informationen zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit. Der Aufbau und die Entwicklung entsprechender Strukturen und Prozesse und die Vermittlung entsprechender Inhalte beginnt in mehreren ausgewählten Implementationsregionen und soll schließlich auf das gesamte Bundesgebiet ausgeweitet werden (Start: 06.5.2008; Laufzeit drei Jahre).
Ansprechpartner:
Institut für Qualitätssicherung in Prävention und Rehabilitation GmbH
an der Deutschen Sporthochschule Köln
Dr. Andreas Glatz (Projektleitung)
Tel.: 0221/3597-566, Mail: glatz@iqpr.de
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